Mauricio Macri der superstar des südens

Mauricio Macri der superstar des südens

Argentiniens Präsident Maurico Macri setzt konsequent auf marktwirtschaftliche Reformen – und ist trotzdem populär. Ist er damit Vorreiter eines neuen Lateinamerikas?

Argentiniens Präsident Maurico Macri setzt konsequent auf marktwirtschaftliche Reformen – und ist trotzdem populär. Ist er damit Vorreiter eines neuen Lateinamerikas?

Jürgen Christian Mertens kennt die aufstrebenden Volkswirtschaften der Welt in- und auswendig. Als langjähriger Protokollchef im Auswärtigen Amt hat er viele internationale Konferenzen organisiert. Er weiß genau, was es bedeutet, wenn ein Land die Präsidentschaft der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) innehat – so wie Argentinien 2018.

Mertens ist seit 2017 Botschafter in Buenos Aires und hat das erstaunliche Comeback Argentiniens miterlebt. Vor zweieinhalb Jahren galt das Land noch als isoliert – weltpolitisch und weltwirtschaftlich. Aber, so Mertens: „Man bekommt die G20-Präsidentschaft nicht aus dem Los-Topf geschenkt.“ Argentinien verdanke sie allein Präsident Maurico Macri, dessen Reformen durchaus historische Dimensionen hätten. In der Tat hat der seit gut zwei Jahren amtierende Präsident die ideologischen Fesseln abgestreift, die Argentinien über Jahrzehnte gelähmt haben. Es gibt berechtigte Hoffnungen, dass er den langen Abstieg von einem der reichsten Staaten weltweit zum Entwicklungsland stoppen könnte.

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