Bürgermeister und Delegation aus Rafaela treffen argentinischen Botschafter in Nürnberg

Bürgermeister und Delegation aus Rafaela treffen argentinischen Botschafter in Nürnberg

Bei der zweiten Kommunalen Partnerschaftskonferenz mit Lateinamerika und der Karibik ist Sigmaringendorfs Bürgermeister Philip Schwaiger mit Edgardo Mario Malaroda, dem Botschafter Argentiniens in Deutschland, zusammengekommen.

Gemeinsam mit einer Delegation aus der argentinischen Stadt Rafaela, mit der die Gemeinde Sigmaringendorf seit 37 Jahren eine Städtepartnerstadt pflegt, reiste der Bürgermeister zu der Konferenz nach Nürnberg. Im Rahmen der Veranstaltung besprach Schwaiger mit dem Botschafter und den Vertretern Rafaelas eine weitere Intensivierung der Beziehungen zwischen den Partnern. „Unsere Städtepartnerschaft ist die älteste von mittlerweile mehr als 30 Partnerschaften zwischen deutschen und argentinischen Städten. Damit kommt uns eine gewisse Vorreiterrolle zu“, sagt Schwaiger im Gespräch mit der SZ. Die argentinische Delegation, bestehend aus Luis Castellano, dem Bürgermeister Rafaelas, und Anabella Battistini, der Verantwortlichen der Stadt für internationale Beziehungen, war im Anschluss an die Konferenz auch in Sigmaringendorf zu Besuch.

„Unser Ziel ist es, die bereits auf kultureller und wissenschaftlicher Ebene bestehenden Verbindungen mit unserer Partnerstadt im wirtschaftlichen und touristischen Bereich zu erweitern“, sagt Schwaiger. Zu diesem Zweck waren auch der stellvertretende Generalkonsul Esteban Carli, Alejandro Palacios-Tovar, der Wirtschaftsförderer der Stadt Sigmaringen, und Reiner Horlacher, der Prokurist der Bodensee Standort Marketing GmbH, in Sig’dorf mit dabei.

In Nürnberg ging es neben großen Themen wie Menschenrechten und dem Erreichen humanitärer Ziele der Vereinten Nationen auch um Möglichkeiten zur Förderung konkreter Projekte. „Dass die Möglichkeit einer Förderung von Projekten außerhalb von Austauschtreffen mit bis zu 250 000 Euro besteht, war uns vorher so nicht bekannt“, sagt Schwaiger. Seit der Gründung der Organisation „Engagement Global“ im Jahr 2012, die aus dem Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit hervorgegangen ist, gebe es Ansätze, Projekte auf kommunaler Ebene herunterzubrechen. „Dadurch eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten für uns“, sagt Schwaiger. Bei dem gemeinsamen Treffen habe sich Palacios-Tovar bereiterklärt, Kontakt mit der zentralen Wirtschaftsförderung in Argentinien aufzunehmen. Der stellvertretende Generalkonsul Carli beabsichtige, die Verbindung mit dem touristischen Standortmarketing in Argentinien herzustellen.

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